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Die Firmengeschichte der Tischlerei Dycker

Qualität aus Tradition

Die Pennemannbrücke bei Bokeloh im Winter 1943-44.  Rechts hinter der Brücker ist das Haus zu sehen, in dem Heinrich Dycker 1930 seine Tischlerei eröffnete (Der Firmengründer - Heinrich Dycker 1930

Firmengründer Heinrich Dycker schloss am 29. Juni 1929 die Ausbildung zum Werksmeister und Techniker im Möbel- und Bautischlerfach an der Tischlerfachschule in Detmold ab. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise war es damals schwierig, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Darum machte er sich selbständig und gründete 1930 in Bokeloh eine für damalige Zeit moderne „Mechanische Bau- und Möbeltischlerei“.

In unmittelbarer Nähe des heutigen Standortes, an der gegenüberliegenden Seite der Hase, hatte er seine Werkstatt eröffnet. Der Saal der ehemaligen Gaststätte Nieters war kurzerhand zu einer Produktionsstätte, ausgestattet mit entsprechenden Maschinen, umfunktioniert worden, und „wenn in den Wintermonaten Theater gespielt wurde, mussten die Geräte“, so der Sohn des Firmengründers, Alfons Dycker, „zur Seite geräumt werden.“ Als ersten Auftrag durfte der Tischlermeister aus Bokeloh Fenster und Türen für das Elternhaus seines Vaters, Gaststätte und Fährhaus in Lathen-Niederlangen, fertigen und montieren.